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Unser Spezialist für den Stromhandel, Kay Sparenberg, steht Ihnen für alle Fragen rund um den Energiebezug zur Verfügung:
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Strukturierte Beschaffung - Unabhängigkeit von der Marktentwicklung

Die im Stromgroßhandel stark gestiegene Volatilität macht die traditionelle zeitpunktbezogene Beschaffung für Stadtwerke hoch riskant. In ein paar Wochen können die Marktpreise auf einem ganz anderen Niveau liegen als heute - ein optimaler Beschaffungszeitpunkt lässt sich nicht mehr bestimmen. Die strukturierte Beschaffung stellt den effizienten Umgang mit individuellen Strompreis- und Mengenrisiken in einem immer dynamischeren Markt dar.

Welche Beschaffungsstrategie ist optimal?

  • Gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit durch Risikostreuung
  • Reduzierung der Ergebnisrisiken durch eine kontinuierliche Anpassung der Beschaffung an die Vertriebsmenge
  • Mehr Handlungsoptionen im Bezug

Die Umstellung auf die zeitraumbezogene Beschaffung, also die Aufteilung der Gesamtbeschaffung in mehrere Tranchen, die zeitlich verteilt gekauft werden, stellt den entscheidenden Schritt in der Risikobegrenzung dar. Über eine Limitstrategie kann ein Maximalpreis für die jeweilige Teilmenge bestimmt werden. Der effektive Vollversorgungs-Gesamtpreis, der sich als mengengewichteter Durchschnittspreis der Teillieferungen ergibt, liegt damit vorab fest. Mit den zusätzlichen Freiheitsgraden geht der Bezug von unterschiedlichen Lieferanten einher und eine größere Freiheit in der Produktauswahl.

Damit der Schritt zur strukturierten Beschaffung gelingt, sind jedoch mehrere Faktoren notwendig: Kenntnis der preis- und kostenbestimmenden Faktoren im Markt, klar definierte Beschaffungsregeln und ein gut ausgebildetes Risikomanagement. Hier gilt die Regel: mit zunehmendem Freiheitsgrad der Beschaffung steigt der Nutzen der Handlungsalternativen, aber auch der notwendige Aufwand zur Steuerung der Komplexität.

Die ehw bietet Ihnen ein besonderes Geschäftsmodell an: Durch die Bündelung der Beschaffungs- und Erzeugungsmengen aller Gesellschafter und Kunden zu einem Gesamtportfolio wird Mehrfachaufwand vermieden, der bei der Bewirtschaftung einer Reihe von individuellen Portfolien entsteht. Und durch die Zusammenfassung der verschiedenen Kundenportfolien zu einem Gesamtportfolio entstehen Durchmischungseffekte im Bezug, die die Beschaffung für den einzelnen Kunden preisgünstiger und risikoärmer machen.